Den Spruch kennen Sie bestimmt und da ist was Wahres dran. Doch wie kommt man zu dem einen guten Bild? Ich wollte mehr über die digitale Fotografie und meine Kamera wissen und habe zum zweiten Mal einen Foto-Workshop bei Oliver Bader (www.bader-images.com) im Rahmen der Seminarreihe von Foto Kücher belegt. Hier ein kleines Resumée:

  1. Photographie = Malen mit Licht
  2. Das Wichtigste ist ein Auge für das Motiv zu haben, sonst nützt auch die beste Kamera nichts.
  3. Räumt den Hintergrund vorher zusammen, dann spart ihr Euch viel Arbeit später.
  4. Interessant ist ein Bild dann, wenn es eine Geschichte erzählt, wenn es Ausdruck hat.
  5. Kamera von Automatik auf Manuell schalten und die richtigen Einstellungen von Blende, Verschlusszeit und Iso vornehmen.
  6. Große Blende (z.B. 1,4): viel Licht dringt in die Linse ein (also bei dunklen Verhältnissen). Kleine Blende (z.B. F 22): wenig Licht dringt ein, also z.B. bei Sonnenschein.
  7. Kurze Verschlusszeit (z.B. 1/500) friert Bewegung ein (z.B. sichtbare Wasserspritzer), Lange Verschlusszeit (z.B. ¼) lässt die Bewegung verschwimmen, z.B. Autolichter die in der Dunkelheit lange Streifen ziehen. Bis maximal 1/100 mit der Hand, dann mit Stativ fotografieren, sonst verwackelt man die Bilder.

Ein paar Tipps aus Kommunikations-Sicht:

  • Sparen Sie nicht bei den Pressebildern. Ein Bild entscheidet oft darüber, ob ihr Text überhaupt gelesen wird.
  • Achten Sie darauf, dass die Bilder in druckfähiger Auflösung sind (300 dpi)
  • Verlassen Sie sich nicht auf irgendeine Person, die sich anbietet Fotos bei Ihrer Veranstaltung zu machen. Die Person sollte Erfahrung haben und im Idealfall ein Fotograf sein. Sie ersparen sich viel Frust und Ärger!
  • Wenn Sie einen Fotografen beauftragen, geben Sie ihm ein gutes Briefing, wen und was er fotografieren soll, welche Stimmung rüberkommen soll, auf was es Ihnen ankommt, wofür Sie die Bilder benötigen (Presse, Internet, Plakat, Folder, etc). Dann werden Sie die besten Ergebnisse erzielen.
  • Sprechen Sie auch die Bildrechte an! Gehören die Bilder dann Ihnen oder müssen Sie für jede extra-Verwendung bezahlen? Und verwenden Sie keine fremden Bilder, bevor Sie nicht die Bildrechte abgeklärt haben. Das kann sonst teuer werden und viel Ärger verursachen.

Und übrigens: Mein Porträtbild auf meiner Website hat Sara Bubna (https://www.sarabubna.com/) geschossen. Das Foto auf der Startseite stammt von meinem Partner Pascal Lamers (Spezialist für Fotografie, Video und Internet). Sehen Sie die spritzigen Wassertropfen? Also sehr kurze Verschlusszeit 🙂
– Die beiden und Oliver Bader sind echte Profis, die ich sehr empfehlen kann!